Geschichte

Wie im übrigen Burgenland ist das Schulwesen in Kobersdorf eng mit der Kirchengeschichte verbunden. Die ersten Schulen waren sogenannte "Pfarr-Schulen". 1672 bildeten Weppersdorf, Kobersdorf, Tschurndorf, Lindgraben, Neudorf sowie das verwaiste Oberpetersdorf zusammen mit Kalkgruben eine einzige Pfarre, die Pfarre Weppersdorf.

 

Diese Kantorlehrer lehrten die Schüler lesen, schreiben, rechnen und erteilten Unterricht in biblischer Geschichte und den Glaubenswahrheiten.Durch das Toleranzpatent im Jahre 1781 wurden in Kobersdorf die evangelische Kirche, das Pfarr- und das Schulhaus erbaut.

 

1938 erfolgte die Eingliederung in das Deutsche Reich. Mit der Aussiedlung der Juden wurde ihre Schule aufgelöst und die beiden christlichen Schulen wurden zusammengeschlossen. Im Oktober 1945 wurde der Unterricht als öffentliche Volksschule wieder aufgenommen.

 

1973 wurde endlich ein langerstrebtes Vorhaben - die Errichtung einer neuen Schule in der Badgasse - in knapp dreijähriger Bauzeit Wirklichkeit. Eine Epoche erschwerter Schulverhältnisse war nunmehr beendet. Der Anschluss an die Gegenwart war gefunden und damit der Weg zu einer zeitgemäßen Unterrichtsarbeit für Schüler und Lehrer frei.